Die Reise ist gebucht. Man hat soeben den Flieger verlassen und steht nun in der Schlange vor dem Einreiseschalter. Wer da heil durchwill muss vor allem eines: ruhig bleiben. Doch auch andere Dinge können helfen, damit Du problemlos über die Grenze kommst.

Lächeln! Hat noch niemand geschadet und kann manchmal über den Einlass entschieden. Und Vorfreude habt ihr doch eh? Warum nicht die Grenzbeamten daran teilhaben lassen? Dann kommt manchmal wirklich schneller über die Grenze.

„Student!“: Die Frage wird eure Reise oft begleiten. Was ist euer Beruf? Wenn möglich empfehle ich mit „Student“ zu antworten. Über Studenten denkt eigentlich niemand etwas böses. Außer dass ihr gerne faul rumsitzt;-) Klingt in den Augen von Grenzbeamten sämtlicher Diktaturen immer besser als „Journalist“, „Polizist“, „Verfassungsschützer“, „Beamter“ oder „Soldat“. Falls ihr aber weit über 30 Jahre alt seid, tut es auch „Architekt“ oder „Lehrer“.

„Krise? Wo?“ Das ist auch ein Fehler, den Rucksackreisende gerne machen. Politische Meinungen bei Grenzübertritten zu äußern, ist selten clever. Man fährt immer besser sich aus den lokalen Konflikten rauszuhalten. Das gilt besonders für die Grenze. Deshalb: Frage danach immer verneinen!

Passbilder: Gelegentlich wollen die Grenzbeamten Fotos für die Visaausstellung an der Grenze. Deshalb immer genügend dabei haben. Falls ihr sie nicht braucht, könnt ihr sie dann euren Freunden schenken;-)

Telefonnummer der deutschen Botschaft kennen: Falls ihr trotzdem Probleme beim Grenzübertritt bekommen solltet, ist es immer hilfreich die Telefonnummer der deutschen Botschaft dabei zu haben. Wenn es nicht mehr anders geht, dann könnt ihr mit einem Anruf dort eurer Forderung Nachdruck verleihen. Aber Vorsicht: Das funktioniert auch nur wenn ihr auf jeden Fall recht habt!

Kein Schmiergeld zahlen! Das wenigste Schmiergeld bezahlt, wer die offiziellen Regeln einhält. Das geht nicht immer so einfach. Trotzdem solltet ihr euch und den Leuten vorort das ersparen. Schließlich ist Korruption immer ein Thema in ärmeren Ländern. Meistens hilft Hartnäckigkeit. Falls ihr ohne nicht weiterkommt und euch eine Übernachtung in der Gefängniszelle oder ein verpasster (teurer) Flug droht, dann beißt in den sauren Apfel.

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Posted by Peter Althaus

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