Ich bin sowohl Anhalter als auch Autofahrer. Deshalb werde ich immer mal wieder auch von Autofahrern gefragt, ob es denn gefährlich ist, Tramper mitzunehmen. Ist es natürlich nicht. Um jedoch das eigene Sicherheitsgefühl zu erhöhen, kann man als Fahrer ein paar einfache Regeln beachten.

Als ich kürzlich von Cottbus nach Weimar getrampt bin, nahm mich ein freundlicher ehemaliger Skispringer der DDR-Nationalmannschaft mit. Heinz war über 80, fast so alt wie meine Oma. „Ich nehme immer Tramper mit, wenn ich kann“, hat er mir erzählt. Er hatte absolut keine Angst und auch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Er ließ mich in Chemnitz raus und ich lief zu der Straße, die zur Autobahnauffahrt nach Erfurt führte.

Mehr als eine Stunde stand ich dort mit dem Schild „Jena“. Dutzende Fahrzeuge mit Thüringer Kennzeichen fuhren an mir vorbei. An diesem Tag hatte ich bis dahin nicht länger als 15 Minuten gestanden. Dann sah ich wie ein Opel mit Erfurter Kennzeichen an der Tankstelle neben mir anhielt. Ich zögerte nicht lange und sprach die Frau an. „Hallo. Sie haben ein Erfurter Kennzeichen. Da kommen Sie doch auch an Jena vorbei. Könnten Sie mich vielleicht mitnehmen?“, fragte ich. Zunächst musterte sie mich sehr skeptisch. „Ich nehme eigentlich keine Anhalter mit“, sagte sie.

Als ich wieder daheim war, habe ich mir mal die Mühe gemacht, zu schauen, ob es irgendwelche Empfehlungen für Menschen gibt, die vielleicht gern Tramper mitnehmen möchten. Dabei stieß ich leider nicht auf sehr viel. Einzig einige Themenpfade in diversen Frage-Antwort-Communities handelten davon. Und diese waren dann doch irgendwie gruselig. Einhellige Meinung der meisten Antwortenden: „Nimm bloß keine Anhalter mit!“ Einer ging sogar so weit, zu behaupten, dass alle Anhalter entweder Flüchtlinge, Drogenkuriere oder Mörder sind. Ich gebe auf diese Frage-Antwort-Seiten sowieso nichts. Das Problem ist nämlich: Dort posten Leute, die meist selbst keine Ahnung aber dafür umso mehr Redebedarf haben. Wie die meisten ja auch mitteilten, würden Sie „nie einen Anhalter mitnehmen“.

Ob man als Anhalter mitgenommen wird, liegt auch immer daran, wie glaubwürdig man rüberkommt. Da ich mit den Bedenken der Frau gerechnet hatte, wusste ich was zu tun war. „Mein Name ist Peter Althaus. Ich bin eigentlich Journalist und habe heute mein Auto in Forst abgestellt, um danach nach Weimar zu fahren, weil wir von dort in den Urlaub starten“, erzählte ich ihr. „Ich habe außerdem einen Reiseblog und wenn Sie möchten, zeige ich ihnen gerne meinen Ausweis und meine Visitenkarte. Dann können Sie jemand anrufen, dem Sie meine Daten mitteilen könnten.“ Sie schaute weiter skeptisch. „Ok. Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Ich gehe jetzt nochmal an die Straße und versuche wegzukommen. Wenn mich jemand mitnimmt, dann ist alles ok. Und Sie gehen jetzt erstmal bezahlen und überlegen währenddessen, ob das für Sie ok wäre, mich mitzunehmen. Wenn Sie wiederkommen, können Sie mich ja herüberwinken.“ Und nach zwei Minuten passierte auch genau das. Die gute Frau nahm mich mit. Wir hatten eine wirklich nette Unterhaltung und ich denke ich konnte Sie davon überzeugen, dass Sie selbst junge Männer problemlos mitnehmen kann.

Ich würde mir wünschen, mehr Menschen würden das tun. Denn man kann auch als Fahrer Sicherheitsvorkehrungen treffen, die nicht anstrengend sind und einem ein sicheres Gefühl geben. Hier eine Liste:

Tipps für Fahrer die Anhalter mitnehmen möchten

Ausweis zeigen lassen: Besonders wenn ihr an der Tankstelle oder einer Raststätte angesprochen werdet, lasst euch den Ausweis zeigen. Auch Tramper haben einen. Sollten sie zumindest.

SMS an Freunde verschicken/anrufen: Bestimme doch vorher einen Freund, dem du in solchen Fällen eine SMS mit Ausweisdaten schicken kannst. Oder rufe einfach jemand an und erzähl ihm, dass du jetzt jemanden mitnimmst. Gib den Namen durch und wo er/sie herkommt. Dann kannst du mit der anderen Person ja ein Telefonat nach Ankunft verabreden. Falls du dich nicht melden solltest, soll der/die Angerufene es bei dir probieren und könnte bei fehlender Rückmeldung die Polizei anrufen. Das wird in 100% der Fälle nicht passieren. Aber es gibt dir Sicherheit, damit du dich beim Mitnehmen wohler fühlst. Und falls die andere Person doch etwas Kriminelles mit dir vorgehabt haben sollte, dann wird er es sich spätestens jetzt anders überlegen.

Lichthupe geben / Warnblinker anschalten: Falls ihr einen Tramper direkt an der Straße aufgabelt und mitnehmen könnt, dann achtet zunächst auf eure Sicherheit. Plötzliche Bremsaktionen gefährden nicht nur euer Auto, sondern können auch euch oder Passanten in Gefahr bringen. Deshalb: Zuerst in den Rückspiegel blicken. Dann abbremsen. Wenn nötig könnt ihr den Warnblinker anmachen und fahrt dann rechts ran.
Falls ihr dazu eine Möglichkeit habt, dann gebt den Anhaltern Lichthupe, dann können sie sich schneller fertig machen und sitzen umso schneller in eurem Auto.

An sinnvollen Orten absetzen: Ein Problem was ich gelegentlich habe, ist dass die Leute es zu gut mit mir meinen. Einmal nahm mich ein türkischer LKW-Fahrer auf eine einstündige Tour mit durch ein Industriegebiet. Zuvor hatte er mir verdeutlicht, dass er mich danach noch ein Stück mitnimmt. Das tat er auch. Aber die fünf Kilometer hätte ich ohne die Tour viel schneller geschafft. Auch wollen Leute mich oft an nahezu unbenutzten Auffahrten rauslassen. Die nützen mir meist nichts. Deshalb: Erst den Tramper fragen, wo er genau hin möchte. Will er auf eine andere Autobahn, als die auf der ihr seid, dann solltest du ihn vorher absetzen. Ist er erstmal am Autobahnkreuz vorbei, ist es meist schwer dann auf die richtige Autobahn zu kommen. Der Tramper müsste so auch die Richtung wechseln und oft geht das nicht. Also: Den Tramper am besten an einer viel befahrenen Raststätte oder Tankstelle absetzen. Von dort kommt er eigentlich immer weg.
Auch sollte man daran denken, dass Tramper aus Städten oder Orten am besten von der Ausfahrtsstraße in die richtige Richtung wegkommen. Wenn es kein großer Umweg ist, dann den Tramper einfach dort absetzen.

Wenn du den Tramper nicht mitnehmen kannst: Dann gib ihm ein Zeichen! Wenn ich eine Weile an der Straße stehe und mich niemand mitnimmt, dann fange ich irgendwann an, an mir und der Freundlichkeit der Leute zu zweifeln. Eine echte Aufmunterung ist es hingegen wenn Autofahrer:

  • mit dem Zeigefinger nach unten zeigen. Das bedeutet, dass man nur in die Nähe muss.
  • lächeln.
  • mir zuwinken.
  • den Daumen nach oben halten.
  • mir was zu trinken anbieten.
  • mich bis zu einem besseren Tramperstandort mitnehmen. Aber nur wenn er auch besser ist.

Wenn Du für einen Tramper anhältst und plötzlich noch mehr Mitfahrer aus dem Busch springen: Dann sind diese Leute ein paar echte Schlitzohren! Aber du hast natürlich noch die Möglichkeit nein zu sagen. Vielleicht haben sie auch eine gute Begründung. Manchmal müssen schließlich auch Tramper mal pinkeln. Und zu zweit oder zu dritt zu trampen ist wirklich viel schwerer. Deshalb sollte man auch die Leute dafür belohnen, die nicht aus dem Busch gesprungen kommen!

Wenn Du ein Messer an die Kehle behalten kommst: Dann hast Du wahrscheinlich gerade einen Alptraum. Denn statistisch gesehen sind Tramper nur alle paar Jahre Opfer. In den vergangenen Jahren gab es in Deutschland keinen Mord an einem Tramper und bisher sind mir keine Fälle bekannt, in denen jemand ermordet wurde, der Tramper mitgenommen hat. Falls Du bei dem Wort Messer im Zusammenhang mit Anhalter erschrocken bist, scrolle doch jetzt einfach nochmal nach oben und lies den Artikel erneut. Dann klappt’s auch mit dem Tramper!

Falls ihr vielleicht einmal selbst trampen wollt, kann euch hier geholfen werden.

Was habt ihr für Tipps für die Fahrer? Oder habt ihr schon einmal einen Anhalter mitgenommen?

FLASCHENPOST FÜR DICH
Sei mit dabei und erhalte gratis die Rooksack-Flaschenpost mit Updates zu Backpacking, kostenlosem Reisen, Trampen und Couchsurfing.
Spam ist doof. Von mir kriegst Du keinen.

Posted by Peter Althaus

Hi, ich bin Peter und ich schreibe hier auf Rooksack über meine Abenteuer mit dem Rucksack in der Welt. Wenn Du mehr davon willst, folge mir auf Facebook, Twitter oder abonnier uns per E-Mail!

11 Comments

  1. Lieber Peter
    Ganz, ganz toll. Ich bin dir dankbar für diesen Beitrag. Ich selbst war schon auf beiden Seiten, habe schon riesige Gastfreundschaft erlebt (als mein Mann und ich uns das untere Bett in einer Lastwagenkabine teilen durften), aber auch schon ganz seltsame Autostöppler mitgenommen, bei denen mir es dann als Frau nicht geheuer war. Super Tipp von wegen Ausweis anschauen, jemanden anrufen…. das werde ich nächstes Mal tun.
    Danke, lg Nadine

    Antworten

  2. Ich finde es schade, wenn man Leute aus Angst nicht mitnimmt. Die ist zu nahezu 100% unbegründet. Teile den Artikel gern vor allem mit den Leuten, die sonst niemand mitnehmen. Denn gerade die lassen sich durch sowas schnell überzeugen 🙂

    Antworten

  3. Hallo Peter,

    danke für deinen Hinweis auf den Artikel und natürlich für den Artikel selbst. Besonders die Hinweise, Zeichen zu geben, wenn man jemanden nicht mitnehmen kann, sind hilfreich. Bin schon oft an Trampern vorbeigefahren und es bleibt immer ein schlechtes Gewissen, wenn die Tramper dann einem vielleicht ein „Idiot“ o.ä. hinterherdenken. Dabei ist man vielleicht nach 200 Metern abgebogen, hat sein Ziel erreicht oder fährt gar nicht zum Wunschziel des Trampers und hätte ihn ja sonst mitgenommen.
    So oder so hat man aber immer wieder lustige Erfahrungen und ich erinnere mich an zwei nette Begebenheiten aus denen dann keine Mitfahrt geworden ist: Einmal habe ich an einer Kreuzung hier bei mir in der Stadt zwei Mädels gesehen, die nach Holland wollten. Sie standen aber genau an der falschen Stelle an der Kreuzung und ich habe ihnen erstmal sagen müssen, wo sie sich besser hinstellen sollten (wollte ja selber nicht nach Holland 😉 ) und bei einem anderen Mal sprachen mich zwei italienische Mädels an, die auf den Lofoten mitgenommen werden wollten. Allerdings sprachen sie für eine ganze Gruppe von sieben Mädchen und da habe ich ein wenig an deren Verstand gezweifelt. Denn auch ein Wohnmobil (bei dem ohnehin schon die Hälfte der vorhandenen Plätze belegt ist) ist ja kein Reisebus.
    Aber dafür werde ich nie den jungen Mann vergessen, den ich in Paris eingesammelt habe und erst in Bochum wieder auf die Straße entließ. Der war überglücklich 😉
    Viele Grüße
    Michael

    Antworten

  4. Super-Artikel! Den muss ich unbedingt meinem Mann zeigen, der Niemandem traut. Wir durften auf keinen Fall ins Erdgeschoss ziehen und das mit dem Trampen/Tramper mitnehmen ist eine seiner größten Sorgen… Ich pendel öfter zwischen Hamburg und Stuttgart und nehme immer Leute mit. Find ich toll, dass Jemand nicht nur von den Risiken berichtet sondern auch das Vertrauen stärkt. Grade in Zeiten, wo fast jeder in Deutschland das Internet nutzt, sollten viel mehr Fahrgemeinschaften organisiert werden können, um die Umwelt mal ein bisschen zu entspannen 🙂

    liebe Grüße, Erika

    Antworten

    1. Hallo Erika. Freue mich sehr über das Lob! Und wenn es Dir als Argumentation hilft, dann ist das natürlich noch besser!
      Der Artikel lässt sich natürlich auch auf Mitfahrer beziehen. Der Unterschied ist dann natürlich nur die finanzielle Beteiligung. Ich nehme auch regelmäßig Mitfahrer mit. Trotzdem kann man auch den Anhalter, der an der Straße steht, mitnehmen. Tramper machen die fahrt in jedem Falle kurzweiliger!
      Viele Grüße aus Brandenburg!

      Antworten

  5. Ich wurde auch letztens beim Tanken an einer Autobahnraststätte angesprochen. War mit meiner Freundin unterwegs. Sie war kurz auf Toilette und ich kam vom bezahlen wieder. Da hat mich ein Herr (vermutlich Mitte 50) angesprochen. Er wirkte sehr freundlich und wir fuhr in seine Richtung. Ich habe das noch nie gemacht, und alleine hätte ich ihn nicht mitgenommen, aber da wir zu zweit waren, hatte ich keine Bedenken. Als er dann gemerkt hat, dass ich in Begleitung unterwegs bin, war es ihm total unangenehm. Er wolle niemanden bedrängen und spricht eigentlich nur Kerle an, die alleine unterwegs sind. Hätte mich das stuzig machen sollen, oder ist das besonders höfflich von ihm?!
    Jedenfalls nahmen wir ihn dann ein paar Kilometer mit und er hat sich sehr korrekt verhalten. Allerdings ging es dann um den Grund seines Trampens und die Geschichte, die er dann erzählte fand ich äußerst merkwürdig. Er sei gebürtiger Norddeutsche, lebe aber schon seit Jahre in Australien. Jetzt war er aus irgendeinem Grund mal wieder in Berlin und hatte ein paar Tage Zeit bis es irgendwie weiterging. Und da dachte er sich, dass er sich noch mal was in Europa anguckt, und ist dann nach Venedig geflogen. Dort wurde er angeblich ausgeraubt, keine Papiere, kein Geld, kein Gepäck. Die Polizei meinte, dass er froh sein könnte, überlebt zu haben. Wegen seines langen Auslandsaufenthalts war es angeblich nicht möglich, ihm neue Papier zu beschaffen und er müsste in seine Geburtsstadt, da dort Unterlagen sein müssten. Daher trampt er jetzt nach Norddeutschland…
    Kann sowas wahr sein? Kann ich mir nicht vorstellen?! Letztendlich haben wir ihm noch etwas Kleingeld für nen Kaffee geschenkt und ihm alles Gute gewünscht. Da er das eigentlich nicht wollte, bat er mich dann um meine Telefonnummer, damit er sich später bedanken könne. Hab ihm meine Handynummer (die nirgendwo hinterlegt ist und wo ich auch nur ran gehe, wenn ich die Nummer kenne) und eine Mailadresse gegeben. Im Nachhinein denke ich, dass das vllt nicht so schlau war, aber gut… Ich gehe davon aus, dass seine Reise einen noch viel seltsameren Grund hat, der ihm einfach peinlich war und das ich nie mehr was von ihm hören werde. Trotzdem seltsam… Ich werde wohl demnächst niemanden mehr mitnehmen…

    Antworten

    1. Hallo! Danke für Deinen Kommentar!
      Die Geschichte klingt sicherlich etwas seltsam. Ich habe aber schon seltsameres gehört und oft genug stellten sich die Dinge als wahr heraus.
      Wenn auf der Fahrt alles ok war, dann bestätigt das ja eher meine Theorie. Er wollte nur mitgenommen werden. Er ist mitgefahren und nichts ist passiert. Falls Du dennoch bei manchem Menschen ein schlechtes Gefühl hast, dann nimm sie nicht mit. Aber generell ablehnen muss ja gar nicht sein. Im Normalfall haben auch Anhalter einen Ausweis.
      Tramper in dem Alter sind außerdem eher ungewöhnlich. Die Studenten, die dich im Normalfall ansprechen, sind sicher super glücklich, wenn Du das nicht generalisierst. Und ein paar schöne Geschichten hatte der alte Mann sicher auch zu erzählen. Das ist viel besser als die meisten Radiosender. Könnte auch sein, dass ich da irgendwann mal stehe und den Daumen raushalte! Nur Mut und allzeit gute Fahrt!

      Antworten

  6. Toller Beitrag, wird endlich mal Zeit das jemand mit diesen Horror Geschichten aufhört. Hab sie schon zur Genüge gehört aber als wahr stellen sich nur die Wenigsten heraus.

    Man muss jedoch sagen das gerade trampen für Männer leichter ist als für Frauen, die sollten das wohl nie alleine machen, kenne dennoch viele die damit keine schlechte Erfahrung gemacht haben.

    Viele Grüße und schöne Feiertage

    Matthias

    Antworten

  7. Meine Eltern haben mich so erzogen, dass ich keine Fremden mitnehmen soll und auch nicht zu Fremden ins Auto steige. Schwierig…ich glaube ansich an das Gute im Menschen, das kollidiert in diesem Punkt aber mit meiner Erziehung. So bin ich tatsächlich erst ein einziges Mal in meinem ganzen Leben getrampt: Im Ramon-Krater in Israel, wo es anscheinend Gang und Gebe ist Wanderer aufzusammeln und es sowieso nur eine Straße gibt.

    Antworten

    1. Durch den Ramon-Krater bin ich auch vor 3 Wochen getrampt. War klasse!
      Am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob er/sie sich damit wohl fühlt. Ich hatte nie Probleme, deswegen halte ich es nicht für gefährlich. Und ich bin schin sehr viel getrampt. Als Frau ist es immer noch etwas anders. Aber mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen kann auch da eigentlich nix passieren.

      Antworten

  8. Heute stand ich das erste Mal vor der Wahl : Weiterfahren oder Anhalten. Ich bin Weitergefahren obwohl der junge Mann sympatisch aussah und ein Platzregen drohte. Ich war fast zuhause und hatte mein Baby hinten drin. Als ich vorbeigefahren war , war ich enttäuscht von mir selber. So ein Mensch der Angst vor einen Übergriff hat wollte ich nicht sein. Ich will fremden Menschen vertrauen, bin ein offener Mensch und trotzdem fuhr ich vorbei . (Dabei habe ich keine Angst im mein Auto zu steigen obwohl das Unfallrisiko höher ist als von einem Tramper bedroht zu werden. ) Letztendlich bin ich umgedreht und habe ich doch noch aufgesammelt. Brachte ich noch 10 Km bis zum Bahnhof und war glücklich einen netten Menschen kennengelernt zu haben. Ich will nicht in Angst leben, dafür ist das Leben zu kurz

    Antworten

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.