Meine ersten Erinnerungen an Bulgarien gehen auf meine erste große Rundreise zurück, die ich im Sommer 2008 nach meinem Auslandsjahr in Litauen gemacht habe. Damals hatte ich mich gerade mit dem Tramper-Virus angesteckt. Vorher war ich meist mit Bussen und dem Flugzeug über Land gereist.

Per Anhalter durch den Balkan

Von Simferopol auf der Krim nach Kiew und Odessa und von dort in einem großen Bogen durch nahezu den gesamten Balkan. Endstation Ljubljana in Slowenien. Alles über Land und ohne Flug, das meiste per Anhalter. Ab Rumänien habe ich fast die komplette Strecke per Daumentaxi zurückgelegt. 2800 Kilometer allein auf diesem Trip. Besonders in Bulgarien wurde ich immer sehr schnell mitgenommen. Damals war Bulgarien noch kein EU-Mitglied. Die Grenzkontrolle dauerte lange – dafür bekam ich einen Stempel in den Pass. Wahrscheinlich immer noch eines der besten Souvenirs auf Reisen.  Straßenschild Sozopol

Couchsurfing in Bulgarien

In Varna, der größten Stadt an der Schwarzmeerküste Bulgarien kam ich bei einer Couchsurferin unter. Boyana beherbergte mich bei ihrer Familie. Ich erinnere mich noch an die Doppelstockbetten in den Zimmern und einen Granitfußboden im Badezimmer der Familie. An den Abfluss für die Dusche inmitten des Raumes und die grell orangenen Plastikschüsseln im Bad, die denen meiner Oma in meinem Heimatdorf in Sachsen-Anhalt ähnelten. An was ich mich auch noch erinnere sind die frischen Gurken und Tomaten, die die Familie in ihren Garten in der Nähe anbaute. An die großen Abendessen, wo mir als Fremden alles aufgetischt wurde. Und ich erinnere mich an das Lächeln Boyanas, die mich durch die Stadt führte und mir ihr Varna zeigte.

Alte Erinnerungen

Nun bin ich zurück in Bulgarien – auf einer Pressereise. Ich  werde Nessebar sehen, die uralte Stadt direkt an der Küste, die ich damals mit Boyana auf einem Tagestrip per Anhalter erkundet habe. Gestern morgen bin ich Sozopol gelandet. Die Stadt ist noch nicht so übervölkert wie Goldstrand oder Albena, wo die Bettenburgen der Pauschalurlauber stehen. Am Straßenrand werden Wassermelonen und frische Tomaten oder Gurken verkauft. Die schmecken wie die damals bei Boyana. Ich freue mich auch schon darauf endlich einen Schopska-Salat essen zu können. Weitere Punkte auf unserer Reise:

  • Nessebar
  • Thrakische Klippen
  • Varna

Danach fliege ich noch für das Wochenende in die bulgarische Hauptstadt Sofia. Dort treffe ich ein paar alte Freunde – unter anderem Boyana!

Hinweis: Ich bin diesmal auf Einladung des Bulgarischen Tourismusministeriums im Land. Meine Meinung beeinflusst das natürlich nicht.

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Posted by Peter Althaus

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One Comment

  1. […] noch kurz in Pernik, um Boyana und ihren Freund abzuholen. Bei Boyana’s Familie hatte ich 2008 auf meinem Balkan-Roadtrip in Varna übernachtet. Nun sind wir vier und machen Witze über ein paar Eigenheiten Bulgariens und über […]

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