Backpacking-Packtipps – Dein Rücken wird Dich hierfür lieben

Auf meinen Langstreckenreisen habe ich mich immer auch mit dem Packen rumgeplagt. Das Problem ist oft, dass man an manche Sachen öfter und an andere weniger häufig muss. Und genau dann, wenn man etwas bestimmtes braucht, ist das gerade am untersten Ende des Rucksacks. Damit euch das nicht passiert, will ich euch mal ein paar Packtipps geben, die ich mir aus Erfahrung von meinen längeren Backpacking-Reisen behalten habe. Backpacking hat also zwei Bestandteile – das Packing und das ganze so, dass Dein Rücken geschont wird.

Hier zunächst noch einmal die Hinweise, was Du zuerst lesen solltest:
Wie Du den perfekten Rucksack für Deine Reise findest, habe ich Dir auf dieser Seite bereits erklärt.
Und auch welche Klamotten und wie viel Du für Backpacking-Reisen brauchst, findest Du hier. Um perfekt gerüstet zu sein, habe ich Dir hier eine Packliste fürs Backpacking zusammengestellt.
Du hast alles? Dann gibt’s jetzt auch die Tipps:)

Pack alles auf den Tisch

Wenn Du vor hast wegzufahren, dann solltest Du erstmal alles auf den Tisch packen, was Du möglicherweise brauchen könntest.

Sortieren

Nun gehe systematisch alle Sachen durch, die Du nicht unbedingt auf der Reise brauchst. Als Entscheidungshilfe, schau nochmal auf die Packliste.
Wenn Du bei dem bist, worauf Du nicht verzichten kannst, können wir anfangen zu packen. Allerdings solltest Du jetzt auf jeden Fall absehen können, dass das mit etwas Packhilfe auch in den Rucksack passt. Ist das nicht so, sortier lieber noch weiter aus.

Komprimieren

Überlege, ob Du möglicherweise Kleidungskompressen nutzen willst. Die schließen Wäsche in einem Vakuum ein. Das sorgt dafür, dass die Kleidung besser zu packen ist und Du sie schneller findest. Jedoch sind diese Kompressen oft recht kostspielig, vor allem wenn Du viele Dinge gern in Kompressen packen willst.
Mitunter können sogar Gummibänder helfen, Dinge beieinander zu halten.

Kenne Deinen Weg

Gehst Du mit dem Rucksack durchs Gebirge, sollte er vor allem schmal und leicht sein. Lange Märsche sind verdammt anstrengend. Das gilt auch fürs Trampen, wo man öfter mal ein paar Kilometer laufen muss.

Fest packen

Wenn ein Haufen Kram klappert, dann nervt es nicht nur. Die Bewegungen auf dem Rücken, machen das Tragen oft auch beschwerlicher. Also alles fest zusammen packen.

So packt man den Rucksack für Backpacking-Touren am besten. In die roten Zonen kommt das schwere Gepäck. In die grünen Zonen das etwas leichtere. Blau kann mittelschwer sein. So geht der Druck verstärkt auf die Hüften und dafür sind auch moderne Rucksäcke ausgelegt. Grafik: Deuter

So packt man den Rucksack für Backpacking-Touren am besten. In die roten Zonen kommt das schwere Gepäck. In die grünen Zonen das etwas leichtere. Blau kann mittelschwer sein. So geht der Druck verstärkt auf die Hüften und dafür sind auch moderne Rucksäcke ausgelegt. Grafik: Deuter

Schweres an den Rücken, Leichtes weiter weg

Umso schwerer die Gegenstände sind, desto näher sollten sie am Rücken sein. Sonst ist es ungefähr so, als ob Du einen Hammer die ganze Zeit am Ende des Stiels hältst.

Optisch trennen

Ich persönlich trenne die wichtigsten Dinge in Tüten auf. Dazu gehören Unterwäsche, Waschzeug, Dokumente und mein Technik-Equipment.

Ausgleich zwischen Praktik und Sicherheit

Überleg Dir, wo du Dinge unterbringst, die gut erreichbar sein müssen, aber nicht gestohlen werden sollen. Ich persönlich mag es sie im Hauptfach aber nah am Rücken zu transportieren. Da kommen Diebe nicht leicht ran und trotzdem kann ich mit wenigen Handgriffen dahin gelangen.

Die wichtigsten Gegenstände und wo sie sein sollten

Schlafsack – Sollte einfach erreichbar sein. Viele Rucksäcke haben ein extra Fach dafür.

Unterwäsche – Packe ich immer in extra Fächer. Etwas davon brauche ich einmal täglich, gehört also zu den wichtigeren Dingen. Kann auch etwas entfernter vom Rücken gepackt werden, da leicht.

T-Shirts und Hosen – Werden am besten gerollt und können als Füllstoff in den Rucksack gestopft werden.

Hygiene-Kram – Ich habe die wichtigsten Dinge wegen der Handgepäckregeln im in kleinen Packungen im Handgepäck in einer durchsichtigen Zip-Lock-Tüte- Das hat den Vorteil, dass man die Tüte nicht öffnen muss, um zu wissen was drin ist. Duschgel und Shampoo nehme ich von zu Hause mit und packe sie in dünne Plastebeutel, falls etwas ausläuft. Besonders Sonnencreme hat eine Tendenz dazu auszulaufen.

Schuhe – Schwere Schuhe sollten angezogen werden. Denn 2 Kilo schwere Schuhe werden Dir bei Deinem nächsten Fußmarsch schnell auf die Nerven gehen. Überlege also auch vorher, ob Du die Schuhe überhaupt häufig brauchen wirst.
Ein paar Flipflops zusätzlich dabei zu haben ist eiegntlich nie eine schlechte Idee. Die kann man auch problemlos in den Rucksack stecken.

Regenjacke – Wenn Dein Rucksack eine Seitentasche hat, können Regenjacken dort sehr gut verstaut werden. Ansonsten bietet sich auch das obere Fach dafür an.

Synthetik ist meist leichter als Baumwolle und fault nicht so schnell. Wenn Du nasse Baumwoll-Klamotten einpackst, können diese leicht anfangen zu riechen. Bei Synthetik geht das nicht so schnell.

Merk Dir Deine Packstrategie

Wenn Du einmal gepackt hast, solltest Du möglichst auch wieder so packen. So findest Du die Dinge schneller und wirst routinierter beim Packen.

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